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FeSR und MELCHERS kooperieren zum Thema eSport

Die Forschungsstelle für eSport-Recht der Universität Augsburg („FeSR“) und MELCHERS haben im Mai 2020 eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, um sich gemeinsam den rechtlichen Implikationen der eSport-Branche zu widmen. Inhalt der Kooperation ist vor allem der konkrete Austausch zwischen Rechtswissenschaft und Praxis.

Die FeSR ist eine unabhängige Einrichtung der Juristischen Fakultät der Universität Augsburg unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Maties. Ziel der Einrichtung ist es, juristische Forschung im Bereich eSport zu betreiben. Darüber hinaus versteht sich die FeSR als Ansprechpartnerin für Politik, Ministerien, Verbände und Unternehmen.

MELCHERS verfügt über langjährige Erfahrung in der Beratung von Mandanten auf dem Entertainmentsektor mit speziellem Fokus auf die Welt des Sports und des zunehmend an Bedeutung gewinnenden eSport Marktes. Die Experten der Praxisgruppe „Sport & eSport“ verfügen neben dem relevanten Fachwissen über wertvolle Erfahrung in der Zusammenarbeit mit den nationalen und internationalen Sportverbänden und Behörden sowie im Umgang mit der Sportgerichtsbarkeit. Die integrierte Praxisgruppe „Glücksspielrecht“ genießt internationalen Ruf und gilt als eine der besten Adressen in Deutschland. Auf deren langjährige Erfahrung mit regulatorischen Entwicklungen kann das eSports Team jederzeit zurückgreifen.

Dr. Jakob, Mitglied der Praxisgruppe Sport & eSport bei MELCHERS, kommentiert die Kooperation als „weiteren Baustein eines Netzwerks zwischen Praxis und Wissenschaft, das MELCHERS in vielen Bereichen pflegt. Unsere Anwälte haben einen hohen fachlichen Anspruch und möchten nicht nur rechtsanwendend, sondern durch den kontinuierlichen Austausch mit der Wissenschaft auch rechtsgestaltend wirken. Im Bereich eSport und Glücksspiel gibt es interessante Parallelen. Im Rahmen der Kooperation mit der FeSR können wir einen wichtigen Beitrag leisten, dass eSport in Deutschland noch professionaler und erfolgreicher wird, ohne die wichtigen Aspekte des Jugend- und Spielerschutzes zu vernachlässigen. Glücksspiel und eSport stehen, soweit sie digital sind, in ihrer rechtlichen Ausprägung immer noch in einem Frühstadium ihrer Entwicklung.“

„Ein komplexes Thema wie eSport kann nicht isoliert erforscht werden, sondern muss im Zusammenhang mit den marktwirtschaftlichen Entwicklungen und den damit einhergehenden praktischen Problemen aller Rechtsgebiete untersucht werden. Eine wichtige Rolle spielen hier alle tatsächlichen Phänomene, die einen engen Bezug zum eSport aufweisen. Beispielhaft können hierbei Content Creation (v.a. Streaming) sowie Mikrotransaktionen im Spiel (v.a. Lootboxen) erwähnt werden“, sagt Prof. Dr. Martin Maties, Leiter der Forschungsstelle für eSport-Recht. „Zum jetzigen Zeitpunkt finanziert sich kaum ein Publisher über den eSport-Aspekt seiner Spieletitel, sondern insbesondere über In-Game-Käufe. Die Frage, ob es sich bei In-Game-Käufen um Glücksspiel handelt, ist derzeit in aller Munde. Zufallselemente spielen ferner auch in manchen potenziellen eSport-Titeln eine große Rolle. Es freut uns daher sehr, dass wir mit MELCHERS Rechtsanwälte eine Kanzlei als Kooperationspartner gewinnen konnten, die sowohl im eSport- als auch im Glücksspielrecht zu den führenden des Landes gehört.“