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Pflichtinformationen nach DSGVO für Stellenbewerber bei MELCHERS Rechtsanwälte PartG mbB

1. Verarbeitungsspezifische Informationen

Namen und Kontaktdaten der Verantwortlichen

Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten

Kategorien personenbezogener Daten, die verarbeitet werden

  • Personalstammdaten, bestehend aus Name, Titel, Adresse, Kontaktdaten, Geburtsdatum, evtl. Religionszugehörigkeit, Familienstand
  • Ausbildung, bisherige Beschäftigungen, besondere Interessen/Neigungen/Fähigkeiten, Berufserfahrung, Zeugnisse

Quelle der personenbezogenen Daten

  • Wir erhalten die Daten in der Regel unmittelbar von den betroffenen Bewerbern. In einzelnen Fällen erhalten wir Informationen von Personaldienstleistern.

Zwecke, für die die personenbezogenen Daten verarbeitet werden sollen

  • zur Begründung eines Beschäftigungsverhältnisses mit dem Betroffenen
  • zur Geltendmachung und Abwehr von Ansprüchen und Wahrung berechtigter Interessen

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung

  • Art. 88 DSGVO i.V.m. § 26 Abs. 1 BDSG, soweit für die Begründung des Beschäftigungsverhältnisses mit dem Betroffenen erforderlich;
  • Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO  und Art. 88 DSGVO i.V.m. § 24 Abs. 1 Nr. 2 BDSG, soweit zur Wahrung der berechtigten Interessen des Arbeitgebers an der Abwehr von Forderungen der Bewerber erforderlich;
  • soweit in den oben genannten Konstellationen besondere Kategorien personenbezogener Daten verarbeitet werden, erfolgt dies - soweit erforderlich - gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. b) DSGVO und Art. 88 DSGVO i.V.m. § 26 Abs. 1, Abs. 3 BDSG zur Ausübung von Rechten oder zur Erfüllung von Pflichten aus dem Arbeitsrecht

Empfänger oder Kategorien von Empfängern der personenbezogenen Daten

  • IT-Dienstleister

 

Übermittlungen an ein Drittland

  • Es findet kein Export personenbezogener Daten in Staaten außerhalb der EU/des EWR statt.

Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden

  • bei Absage bis 6 Monate nach Absage bzw. , wenn ein AGG-Verfahren läuft, bis zu dessen Abschluss
  • bei Einstellung werden die zur Durchführung des Arbeitsverhältnisses notwendigen Daten in die Personalakte übernommen, alle anderen Daten werden umgehend gelöscht

 

2. Erforderlichkeit der Datenerhebung

Die Bereitstellung der Daten ist für die Begründung des Beschäftigungsverhältnisses erforderlich. Ohne diese Daten kann das Beschäftigungsverhältnis nicht begründet werden.

 

3. Einwilligungen des Betroffenen

Soweit die Verantwortliche personenbezogene Daten basierend auf einer Einwilligung verarbeitet, kann diese Einwilligung vom Betroffenen jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Der Widerruf berührt die bis zum Widerruf erfolgte Rechtmäßigkeit der Verarbeitung der personenbezogenen Daten nicht.

 

4. Rechte des Betroffenen

Der Betroffene hat nach der DSGVO folgende Rechte und Ansprüche gegen die Verantwortliche:

  • das Auskunftsrecht (Art. 15 DSGVO)
  • das Recht auf Berichtigung (Art. 16 DSGVO)
  • das Recht auf Löschung (Art. 17 DSGVO)
  • das Recht auf Einschränkungder Verarbeitung (Art. 18 DSGVO)
  • das Recht auf Datenübertragung (Art. 20 DSGVO)

 

5. Widerspruchsrecht des Betroffenen gemäß Art. 21 DSGVO

Der Betroffene hat nach Art. 21 DSGVO das Recht, aus Gründen, die sich aus seiner besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung ihn betreffender personenbezogener Daten, die aufgrund von Artikel 6 Absatz 1 lit. f) DSGVO erfolgt, Widerspruch mit Wirkung für die Zukunfteinzulegen.

Die Verantwortliche verarbeitet die personenbezogenen Daten des Betroffenen dann nicht mehr, es sei denn, die Verantwortliche kann zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die die Interessen, Rechte und Freiheiten des Betroffenen überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

Einer Verarbeitung der Daten zum Zwecke der Direktwerbung kann der Betroffene jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widersprechen. Im Fall des Widerspruchs hat der Verantwortliche jede weitere Verarbeitung der Daten zum Zwecke der Direktwerbung zu unterlassen.

 

6. Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde

Der Betroffene hat das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde nach Art. 77 DSGVO. Danach kann sichjede betroffene Person unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat ihres Aufenthaltsorts, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes beschweren, wenn die betroffene Person der Ansicht ist, dass die Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt.

Für die Verantwortliche ist folgende Datenschutz-Aufsichtsbehörde zuständig:

Der Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit

Königstraße 10a
70173 Stuttgart
poststelle@remove-this.lfdi.bwl.de
Tel: 0711/615541-0

Online-Beschwerdeformular: https://www.baden-wuerttemberg.datenschutz.de/online-beschwerde/

Gerne können Sie aber auch uns zuerst kontaktieren:

MELCHERS Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB

Im Breitspiel 21
69126 Heidelberg
Fon: +49 (0)6221 - 18 50 -0
Fax: +49 (0)6221 - 18 50 -100
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Registergericht: Amtsgericht Mannheim
Registernummer: PR 700195